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Arun Joseph bei InfoQ beschreibt eine echte, in Produktion befindliche agentische Compute-Schicht: flüchtige Agenten, eine ADL und einen zentralen Fähigkeitenkatalog.
In einfachen Worten. Arun Joseph, der auf InfoQ präsentierte, beschrieb die unternehmensweite KI-Plattform (LMOS) von Deutsche Telekom: eine Schicht, die „Tool-Sprawl“ durch einen Satz an Kernabstraktionen ersetzt und eine Agent Definition Language (ADL) mit flüchtigen Agenten einführt. Die These: Agentic Compute ist die fehlende Schicht, die kein Cloud-Anbieter standardmäßig anbietet.
InfoQ veröffentlicht am 3. August 2026 die Präsentation von Arun Joseph zu LMOS bei Deutsche Telekom. Drei Thesen: (1) Unternehmen leiden unter einer unkontrollierten Verbreitung von LLM-/Agenten-Tools („Tool Sprawl“); (2) Was sie brauchen, ist eine „Agentic Compute“-Schicht mit gemeinsamen Abstraktionen; (3) LMOS bietet eine Agent Definition Language (ADL) und flüchtige Agenten statt persistenter Dienste.
Josephs These ist nicht neu – QCon AI Boston (Post #1211) und Cloudflare Agents Week (Post #1766) erzählen Varianten derselben Geschichte – doch ihr Wert liegt darin, dass sie aus der Perspektive eines Telekommunikationsanbieters kommt, der jahrzehntelangen Legacy-Code warten muss. LMOS ist ein Produktionserfahrungsbericht, keine Marketing-Keynote.
LMOS ist noch nicht öffentlich. Die nächstliegende Open-Source-Entsprechung ist das, was sich um MCP + Registries (Anthropic MCP Hub, Cloudflare AI Gateway, Portkey) entwickelt. Der strukturelle Unterschied: Deutsche Telekom kontrolliert die Datenebene (Telefonie, Abrechnung, internes CRM) – ein Anwendungsfall, den ein US-Cloud-Anbieter nicht outsourcen kann und der daher die Internalisierung der Plattform strukturell erzwingt.
Für Architekt:innen, die zwischen „Agentik-Framework des Monats“ und echter Plattform unterscheiden müssen: Der Test lautet: Wenn Ihre Agenten-Schicht es Ihnen nicht ermöglicht, einen Agenten ohne Python-Code zu definieren und ohne einen Dienst neu zu deployen, ist es keine Plattform, sondern ein SDK. LMOS deutet darauf hin, dass echte Produktionsplattformen eher wie Airflow aussehen als wie LangChain.
Mögliche Open-Source-Freigabe von LMOS oder einer Komponente (ADL); Veröffentlichung von Betriebsmetriken (Anzahl der Agenten in Produktion, Latenz, Kosten pro Aufgabe); Adoption durch andere europäische Telekommunikationsanbieter unter DMA/Datensouveränität.
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The catalogue approach is smart, but does LMOS even track the cognitive load on devs jumping between ephemeral agents and curated capabilities? Real teams need that data, not just the tech.
What’s still missing for me is how this handles the chaotic edge cases-like when agents go rogue or capabilities drift over time. Anyone else worried about that?
The capabilities catalogue sounds solid, but how does LMOS actually measure the trade-off between ephemeral agents' flexibility and the risk of losing institutional knowledge when they vanish?
Great take on ephemeral agents, but what about the energy footprint of spinning up and tearing down hundreds of them per task?
This LMOS approach with ephemeral agents and a capabilities catalogue sounds like a pragmatic answer to the messy reality of enterprise AI deployments. Just makes me wonder: how does it handle the drift between live services and documented capabilities over time?
MCP : la plomberie des agents devient un vrai marché